Goldmarie und Pechmarie
Meine Göttin, was war das denn, gestern für eine spooky Veranstaltung in der Kreisverwaltung Trier-Saarburg zum Internationalen Frauentag? Na wenn das die Hoffnung der Trierer Frauenbewegung ist, dann möchte man(n) bitte nicht wissen, wie der Teil aussieht, der sich Verzweiflung nennt.
Da versucht sich eine sich im Unruhestand befindende Sozialwissenschaftlerin mit einer Beschreibung der aktuellen Situation, die an keiner Stelle Stammtisch- und//oder Kaffekränzchenniveau überschreitet, und hält dies wie und mit Lieschen Müller bereits für eine Analyse. Die im Übrigen an keiner Stelle auch nur ansatzweise auch nur einen Hauch einer Erklärung für eine sinnvolle Verbindung ihrer Lese mit dem Titel “Goldmarie oder Pechmarie” - (Untertitel: “Auswirkungen der Finanzkrise auf Frauen”) erkennen ließ.
Immerhin erfuhr man(n) in einer Zwischenbemerkung, dass wohl Angela Merkel nach Ansicht von Frau Prof. Dr. eine Goldmarie sei.
Nun ja.
Obwohl versprochen: Lösungen sollten auch nicht angesprochen, ja angeboten werden.
Fehlanzeige? - Forderungen sind (noch) keine Lösungen.
Nun ja.
(Früher, als sich noch Männer damit beschäftigten, hatte ökonomische Analyse ja mal was mit Mathematik, wenigstens mit Rechnen, ja allerallermindestens mit Zahlen zu tun.)
Die feiste Drohung bzw. Einforderung von “Führungspositionen” in Politik und Wirtschaft ist ja inzwischen schon zur Gewohnheit geworden. Womit frau sich die allerdings angesichts des völlig monopolisierten in Frauenhand befindlichen Eriehungs- und Bildungsmonopols gezeigten Bildungs- und Erziehungsdesasters in Deutschland (PISA, ansteigende Jugendkrimininalität, -gewalt, insbesonder unter Mädchen, steigender Alkoholmissbrauch, insbessondere Mädchen, Fehlernährung, Zwangsstörungen, mit Ritalin ruhig und auf weiblich gestellte Jungs, die nicht mehr in der Lage sind MINT-Fächer zu studieren, höchste Rate an Privatinsolvenzen, überschuldete Privathaushalte, etc. etc.) verdient hätte (WERBUNG: “ich manage eine kleinen mittelständischen Betrieb.”) blieb und bleibt allerdings unerklärt.
Genauso unerklärt, wie die Tatsache, wer denn bitte schön in diesem resourcenarmen Land mit Ritalin vollgepumpten verblödeten und verblödenden Jungs und Laber- und Orchideenfächer studierenden Mädchen, die man in der Industrie nun einmal weder für geführte noch führende Positionen benötigt, eben jene sich nicht selbst tragenden unproduktiven Jobs im tertiären und quartären Sektor erwirtschaften soll.
Der naive Hinweis auf Norwegen unterstrich allenfalls mal wieder, dass die großen Mädchen überhaupt nicht wissen wovon sie da überhaupt redeten. Der Witz wurde auch durch Wiedrholöung auch nicht besser. Immerhin ist Norwegen ein (eröl-)reiches Land, das soviel “Kohle” hat (u.a. in den Pensionsfonds, dass sie zeitweise gar nicht mehr wussten, was sie mit ihrem ganzen Geld außer Luxemburg noch fluten sollten. (Da kam man dann auf die Idee, den ohnehin viel glücklicheren Kühen in Norwegen Matratzen zu spendieren.
Womit wir eine nahtlose Überleitung zur Neudefinition von Kabarett gefunden hätten. Während die naive ökonomischen Ahnungslosigkeit (, die mit ihrer Märchenunkenntnis über Frau Holle konkurrierte und gewann!) und weiblichen Weitschweifigkeit der ehemaligen FES-Mitarbeiterin schon stellenweise wieder Laune machte und man sich manches Lachen nach innen wegdrücken musste, trat eine Erscheinung, die optisch mehfach an Angela Merkel in XLL (nicht XXL!) erinnerte, aus dem Schatten ihres Mannes, in dem sie sich gelegentlich zuviel sonnt, ans Rede-Pult um Polit-Kabarett als Blattablese neu zu definieren.
Glücklicherweise - wir wissen ja seit Anke Engelke, dass Frauen und Politik-Kabarett nicht funktioniert - hatte sie ja eine Vor(aus)lachererin mitgebracht und hinten hin gesetzt, damit wenigstens ihre Geschlechtsgenossinnen einen deutlichen Hinweis bekamen, wann sie denn gefälligst zu lachen hatten. (Und wo wir alle demnächst zu lachen haben werden, wenn die “Macht aus Osburg” ganz Deutschland damit verstrahlt und der Frauenbewegung nach 40, ach was 100 Jahren das Märchen vom Froschkönig (Das erste Märchen der bösen Männer, die das aufgeschriben haben, was Frauen ihnen erzählten.) endlich richtig (weibliche Gewalt in engen solzialen Beziehungen wird empfohlen: Männer oder Babies an die Wand klatschen, je nachdem wie frau das vielschichtige Märchen mit oder ohne Frauen-, Abtreibungs- und einfach-Alles außer Papst-Versteher Eugen Drewermann interpretiert) erklärt.
Nun ja.
Auch dieser unlustige Teil war ja bereits (so) erwartbar, schließlich hatte ja die “Moderation” die unsägliche und unvermeidliche Beate Stoff übernommen, der man nur allzugerne ein “el” im Namen gönnt, übernommen. Apopos sich übernehmen:
Dieser Ausbund des (unfreiwiliggen) Humors hatte sich vorab (eine Zensur findet natürlich nicht statt!) telefonisch über den Osburger Brachialhumor der Spaßrakete briefen lassen.
Dabei stellt(e) sie selbst die größte Lachnummer da, wenn sie in ihrem männlichen Habitus ihre unmoderaten vor Männerhass triefenden Moderationen übernimmt (durcheinandergewirbelte Powerpointpräsentation nach “anfänglichen Schwierigkeiten dann am ENDE doch noch ganz gut hingekriegt”, gell?!!??)
Nun ja. Verkehrte Welt halt.
Die Trierer Region, ach was sagen und schreiben wir, Deutschland ist verloren.
Aber das wussten wir auch schon vorher.
Deswegen machen wir nächsten Montag auch wieder Qi-Gong und pflanzen dann auch wieder ein Apfelbäumchen, das irgendeine Goldmarie, die auch schön zu Ende backt (Ofen=Gebärmutter) dann wieder fleißig schütteln darf.
Und Pechmarie wird Kindergärtnerin, Grundschullehrein für die Kinder, die die anderen Pechmaries nicht richtig gebacken bekamen.
Geburtenrate: erwartet 2009 -5%
Ach Mädels…. .
Das Hin- und Hergespringe in der PPP hatte durchaus seinen asexuellen Reiz. Doch. Doch. Frauen und Technik …